Gelassen und pragmatisch

Unsere Beziehung zur Arbeit hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Sie dient nicht nur dem Broterwerb, sondern stiftet für viele auch Sinn. Sie gibt Struktur und manchen verleiht sie Bedeutung in der Gesellschaft. Was denken die Menschen über ihre eigene Arbeit? Das interessiert mich und ich befrage dazu unterschiedliche Leute.

Heute: Christoph Hus – Journalist mit Leib und Seele und Karnevals-Fan.
3.Teil der Serie: „Was bedeutet Dir Arbeit?“

Name: Christoph Hus
Alter: 40 Jahre
Derzeitiger Beruf: Wirtschaftsjournalist, Partner bei wortwert
Ausbildung: Kölner Journalistenschule, Universität zu Köln (Diplom-Volkswirt)

1. Was bedeutet Arbeit für Dich?
Meine Arbeit ist für mich ein großes Glück. Ich habe schon immer gern gelesen und geschrieben. Schon als Teenager habe ich davon geträumt, Journalist zu werden. Es ist toll, dass das geklappt hat.

2. Was gefällt Dir besonders gut an Deinen derzeitigen beruflichen Tätigkeiten?
Bei wortwert ist der Journalisten-Job besonders vielseitig. Unsere Redaktion erstellt Inhalte für Print- und Online-Medien, für renommierte Tageszeitungen und hoch spezialisierte Fachmedien. Wir entwickeln und produzieren komplette Magazine. Und wir haben eine große Vielfalt an Kunden. Das macht den Job auch nach 15 Jahren noch spannend. Und das Beste ist: Ich kann jeden Tag aufs Neue entscheiden, was ich machen will und was nicht.

3. Was würdest Du Deinen Job betreffend gerne ändern?
Manchmal wünsche ich mir ein paar Tage Zeit, an denen ich mich tief in ein Thema eingraben und schreiben kann, ohne nebenbei irgendetwas anderes zu machen.

4. Was würdest du tun, wenn Du die völlig freie Berufswahl hättest und das Finanzielle keine Rolle spielen würde?
Ich würde Unternehmen in verschiedenen Branchen gründen und ausprobieren, wo ich den meisten Spaß habe. Und zwar keine Internet- oder Medienunternehmen, sondern eine Bar, einen Kindergarten und einen Hedge-Fonds.

5. Welche Kompetenz braucht man in Deinem Beruf besonders?
Gelassenheit und Pragmatismus. Wobei ich glaube, dass der Pragmatismus bei mir stärker ausgeprägt ist als die Gelassenheit.

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