Archiv der Kategorie: Flexible Arbeitszeiten

Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Jeden Tag schönes Scheitern

Das flexible Verbinden von Arbeit und Privatleben geht – irgendwie, aber eigentlich nicht wirklich. Irgendjemand verliert immer. Bericht aus der Elternzeit.

Die Nachricht nahmen viele auf wie die Verkündung einer Krankenheilung oder das Ende einer langen Haftstrafe: Menschen umarmten mich, klopften mir auf die Schulter und riefen „Glückwunsch“. Ich vermute, bei dem ein oder anderen suchte sich auch eine Träne der Freude ihren Weg in die Freiheit. Der Grund für diese Gefühlsausbrüche war jedoch weder meine Haftentlassung noch eine erfolgreiche Krebstherapie, sondern der Beginn meiner zweimonatigen Elternzeit (Ja, es sind die typischen zwei Vätermonate, aber es ist dafür meine dritte Elternzeit. Davor habe ich sechs und vier Monate genommen).

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Warum Work-Life-Balance so wichtig ist

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Ach, das ist von allen Diskussionen meine liebste. Vielleicht weil ich da so gänzlich andere Ansichten habe als viele andere aus der Karriere-/HR-Community. Immer wieder aufs Neue darf ich lesen, was der Begriff „Work-Life-Balance“ für ein Quatsch ist. Der Chefredakteur von „Hohe Luft“ Thomas Vasek hat ja dazu ein ganzes Buch und mehrere Artikel geschrieben. Ich habe meinen Kommentar dazu auf der Seite des Human Resources Manager veröffentlicht. Nun hat Sabine Gysi auf imgriff.com einen kurzen Beitrag unter der Überschrift „Warum viele Freizeit-Fanatiker unzufrieden sind“ verfasst. Es wird aber behauptet, dass der Begriff der „Work-Life-Balance“ schon vor Jahren für tot erklärt wurde. Vielleicht haben das ja Coaches und Blogger getan. In den meisten Unternehmen ist er gerade erst angekommen.

Zudem verweist Sabine Gysi auf einen Beitrag von Jochen Mai, der 5 Antithesen zur Work-Life-Balance verfasst hat. Und damit komme ich zum eigentlichen Anlass meines Beitrags hier. Vor einiger Zeit habe ich schon mal zu dem Thema mit ihm diskutiert. Und obgleich ich sein Portal sehr schätze, finde ich Beiträge, die ein vermeintliches Tabu brechen, indem sie uns klar machen wollen, dass Arbeit und Leben gar keine Gegensätze sind, zwar durchaus inspirierend, aber leider wirklichkeitsfremd. Zumal sie in der Regel von Leuten kommen, die als Selbstständige arbeiten beziehungsweise seeeehr viel Freiheit in ihrem Job haben. Ja, ich muss sagen, Texte im Publikumspublikationen wie der Zeit oder dem Spiegel zum Thema Burnout sind für mich eher am Puls der Zeit als Appelle doch endlich die Arbeit zu umarmen. Ganz schrecklich fand ich zum Beispiel Thomas Vaseks Aussage, das Burnout-Gejammer sei nicht auszuhalten. Dazu hab ich mal eine Frage: geht’s noch? Das verhöhnt ja die Menschen, die wirklich leiden.

Da Listen und Thesen so beliebt sind, will auch ich zu dem Thema mal welche verfassen. Sie sollen einen anderen Blick auf die Diskussion werfen.

  1. Ja, Arbeit gehört zum Leben. Dennoch ist der Begriff wichtig
    Das ist eine Binse. Der Begriff Work-Life-Balance mag ja unglücklich gewählt sein. Okay. Trotzdem ist er wichtig, weil er darauf abzielt, dass der Mensch (wenn er denn will) mehr ist als seine Arbeit. Nämlich ein Wesen mit Familie, Freunden, Hobbys, einem Ehrenamt etc. All das macht den Einsatz von Ressourcen nötig und da meine Kraft und die Zeit begrenzt sind, muss ich eine für mich akzeptable Balance des Ressourceneinsatzes hinkriegen. Das Leben ist, wie Jochen Mai zurecht sagt, nur schwer planbar. Schnell entstehen neue Situationen, muss ich an einem Tag lange arbeiten, 12 oder 14 Stunden, muss mein Kind aus der Kita abgeholt werden, weil es krank ist. Man muss heute extrem flexibel sein. Doch wie sieht meine Balance zum Beispiel am Ende des Jahres aus, wenn ich einen Strich unter meine Ressourcenverwendung ziehe? Hier will ich eine ausgewogene Balance sehen: zwischen Job (macht mir Spaß, aber anstrengend), Familie (macht mir Spaß, aber anstrengend) und Hobbys (machen mir Spaß). Ich identifiziere mich mit meinem Job, aber eben auch mit meiner Rolle als Vater und meinen anderen Leidenschaften. Ich bin viel (und nicht nur meine Arbeit).
  2. Mal völlig weg vom Job zu sein, ist nötig, um sich zu erholen und gut, um neue Ideen zu sammeln
    Das ist natürlich subjektiv. Mein Job macht mir Spaß, ist aber anstrengend, weshalb ich Erholungsphasen brauche. Das Wochenende und Urlaub sind dafür wichtig. Zudem bekomme ich die besten Ideen, wenn ich mich mit gänzlich anderen Themen beschäftige als mit Journalismus und HR. Man kann eine neue Perspektive einnehmen, die man vorher nicht wahrgenommen hat, weil man zu dicht dran war. Die Arbeitsglorifizierer wie Thomas Vasek brauchen natürlich keine Erholungsphasen. Er arbeitet zum Beispiel „am liebsten an Wochenenden oder im Urlaub, da habe ich die meiste Zeit.“ Klingt super. Aber so ganz out of space scheine ich mit meiner Meinung noch nicht zu sein, wenn selbst Kasper Rorsted persönlich den Samstag zu seinem E-Mail freien Tag erklärt hat.
  3. Viele Jobs sind unsexy und machen keinen Spaß
    Die Leute, die „Work-Life-Balance“ für tot erklären, betonen immer wieder, wie viel Freude ihnen die Arbeit macht. Aber es gibt eine Menge Leute, denen geht das überhaupt nicht so. Deren Aufgabe ist vielleicht monoton oder körperlich sehr anstrengend. Oder sie sind Lehrer. Das ist nämlich, wie man jetzt in der SZ lesen konnte, ein Höllenjob. 30 Prozent der Lehrer und Erzieher leiden unter Burn-out und Erschöpfung. Ach so, Entschuldigung, Thomas Vasek kann das Gejammer über Burn-out ja nicht mehr hören. Nun könnte man einwenden, niemand ist gezwungen, einen Job zu machen, der ihm keinen Spaß macht. Er oder sie sollte sich eine neue Aufgabe suchen. Das mag auf einige zutreffen. Andere schleppen sich jedoch trotzdem zu einem Job, der sie quält, weil sie Angst vor Veränderung haben oder Arbeitslosigkeit. So mobil, wie uns viele weiß machen wollen, sind die meisten Arbeitnehmer halt nicht. Weil sie nicht umziehen können oder wollen, weil sie bestimmte Qualifikationen nicht haben etc. Diese Realität muss man anerkennen.
  4. Die meisten Beschäftigten arbeiten in Organisationen und die können die Hölle sein
    Das ist für mich der wichtigste Punkt. Denn die wenigsten sind selbstständig. In der Regel arbeitet man mit Kollegen, hat einen Chef etc. Und je größer die Organisation, desto größer manchmal der Wahnsinn. Mir hat mal ein Manager eines Konzerns gesagt (nicht HR): „50 Prozent meiner Zeit verbringe ich mit absolutem Schwachsinn, schwachsinnigen Meetings und Reportings.“ Hinzu kommt vielleicht noch die tägliche Auseinandersetzung mit einem unfähigen Chef. Bekanntlich kommen häufig immer noch die in Führung, die zwar fachlich top, aber menschlich eine Katastrophe sind. Jochen Mai würde sagen, das ist ein Führungsproblem und hat nichts mit dem Thema zu tun. Aber von was reden wir dann? Wenn man das nicht berücksichtigt, bleibt die Diskussion ja völlig abstrakt. Arbeit ist eben mehr als die Aufgabe, Arbeit findet in der Regel in Organisationen statt, in der Interaktion mit anderen. Und das kann sehr anstrengend sein.
  5. Die Beschleunigungsökonomie ist eine Gefahr für die Gesundheit
    In den Konzernen wird in immer kürzeren Abständen restrukturiert. Das bringt für die Beschäftigten immer gewisse Unsicherheiten mit. Das gehört heute zum Joballtag. Zu diesem gehören auch Zielvereinbarungen, die immer ehrgeiziger festgesetzt werden. Das erzeugt Druck. Hinzu können Beurteilungssysteme kommen, die den Wettbewerb unter den Angestellten forcieren (zum Beispiel Forced Distribution). Der Druck auf die Konzerne kommt von den Märkten und den Anteilseignern. Globalisierung und Digitalisierung verschärfen den Wettkampf der Unternehmen, das wird an die Beschäftigten weitergegeben. Das ist es, was für viele Menschen Arbeit heute bedeutet. Und das muss man zumindest anerkennen. Natürlich gibt es Unternehmen, wo die Zufriedenheit hoch ist, die eine gesunde Unternehmenskultur haben und eventuell werden die mit dem wachsenden Mangel an Fachkräften mehr werden. Aber erstens, betrifft dieser Mangel nur ein kleine Anzahl an Berufsgruppen, und zweitens wird der Druck in Zukunft trotzdem nicht weniger werden, auch wenn die Digitalisierung an Bedeutung gewinnt. Gerade in der IT-Industrie, die so wichtig wird, wird ja besonders häufig über Erschöpfung geklagt. Das ist, meiner Meinung, immer noch das große Thema. Und nicht, ob man Arbeit und Leben als Gegensatz sieht oder nicht.
  6. Wenn die Erholungsbedürftigkeit nicht anerkannt wird, droht die Ausnutzung der Beschäftigten
    Ja, auch ich kann ohne Arbeit nicht leben. Arbeit als sinnerfüllende Tätigkeit, die dem Alltag Struktur gibt, wird im Übrigen von den meisten anerkannt. Selbst wenn sie keinen Spaß macht, ist sie für den Einzelnen dennoch wichtig, weil er oder sie eine Aufgabe hat. Das ist auch einer der Gründe, warum man Arbeitslose überhaupt in Arbeit bringen will. Nicht nur, damit sie der Gemeinschaft nicht zur Last fallen, sondern weil eine Aufgabe und das Gefühl gebraucht zu werden, auch eine gesellschaftsstabilsierende Funktion hat. Ich bin trotz allem kein Freund von „9 to 5“. Ich bin ein Freund von „9 to 8“ und „9 to 2“, will sagen: ich will Flexibilität in beide Richtungen. Und natürlich machen es manche Projekte nötig, dass man mal länger arbeiten muss, wer dann um 5 den Stift fallen lässt, ist wenig loyal. Wenn aber irgendwann in unserer Gesellschaft gelten sollte, dass Arbeit nur noch Erfüllung bietet, uns bereichert und Kraft gibt und Erholung quasi gar nicht mehr nötig ist, dann kommen wir in eine gefährliche Entwicklung, weil der Rechtfertigungsdruck auch außerhalb der 40 Stunden in der Woche zu arbeiten, größer wird. Jeder (vor allem jeder Selbstständige) soll das natürlich selbst entscheiden. Aber wenn alle meine Kollegen gerne Arbeit mit nach Hause nehmen, bin ich in Zugzwang, denn die Arbeit belastet ja nicht, sie macht Spaß. Und was Spaß macht, macht man gerne (auch am Wochenende).Als ich in meinen jungen Jahren Lokalreporter war (und das sehr gerne), habe ich in der Woche etwa 60 Stunden gearbeitet, war drei Mal in der Woche bis spät abends auf Gemeinderatssitzungen. Das haben alle so gemacht. Heute würde ich sagen: totaler Wahnsinn. Der Job hat mir Spaß gemacht, aber es war einfach zu viel und ich konnte meinen Sohn zu wenig sehen. Die Work-Life-Balance hat nicht gestimmt.

Heute sehe ich ihn öfter. Und den zweiten auch, denn ich bin gerade in Elternzeit (Balance!) und arbeite so gut wie gar nicht, aber ich habe super viele Ideen.

Arbeiten im Gelb

So stelle ich mir vor, wie Arbeit geht: An einem vorzeigbaren Herbsttag im Biergarten des Lindengarten sitzen, ein vorzeigbares Frühstück vor der Nase, ein bisschen Lesen, darüber nachdenken, ein bisschen Schreiben, darüber nachdenken und ansonsten den Blättern beim Gelbsein zu schauen. Wie das Gelb den Tag bestimmt!

Vielleicht kommt ja noch Wolfgang Herrndorf, der um die Ecke wohnt. Ich würde ihn nicht ansprechen. Es wäre einfach nur schön zu sehen, dass er da ist.

Samstagsarbeit wird Alltag – na und?

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Jetzt ist Schluss mit „Wochenend und Sonnenschein“ und am Samstag ein lustiges Lied trällern vor lauter Müßiggang, damit ist es auch vorbei. Das Abendland geht nämlich jetzt unter. Denn immer mehr Beschäftigte müssen samstags arbeiten. Die Süddeutsche titelte am Samstag zum Beispiel: „Samstagsarbeit wird Alltag“. Obgleich  es im Text heißt, dass es laut Statistisches Bundesamt nur ein Viertel sind, die regelmäßig am Wochenende arbeiten (1996: 18,8 Prozent). Ich finde nicht, dass die Zahl besorgniserregend klingt. Schließlich will doch jeder auch am Samstag einkaufen gehen und findet es gut, wenn die Polizei sich an diesem Tag blicken lässt, wenn man überfallen wird.

Das Arbeitszeiten-Thema war der SZ-Aufmacher an dem Tag, was zeigen soll: Es wird wirklich ernst. Der dazugehörige Kommentar hat die Überschrift „Fünf Tage sind genug“.

Ich persönlich finde fünf Tage auch genug, wenn man 40 Stunden und mehr arbeitet. Aber müssen es Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag sein? Es ist ja nicht so, dass die Menschen einen vollen Tag mehr arbeiten. Denn die durchschnittliche Arbeitszeit beträgt bei den Vollzeitjobs 40,7 Stunden pro Woche und damit 40 Minuten mehr als Mitte der 90er Jahre. Der Mittelwert in der EU beträgt 40,4. Also kein Grund hysterisch zu werden und schon gar nicht, die olle DGB-Kampagne „Samstags gehört Vati mir“ hervorzukramen (mit diesem Gedanken spielt zumindest Annelie Buntenbach vom DGB. Selbstverständlich würde sie dann lauten: „Samstags gehören Vati und Mutti mir“).

Mehr Differenzierung würde der Diskussion gut tun. Beispielsweise ist nicht jeder Arbeitnehmer ein willenloses Opfer, das nur ausgebeutet wird. Viele Qualifizierten arbeiten gerne (auch mal am Wochenende) und haben durchaus Verhandlungsmacht. Es stimmt, dass sie sie zu wenig nutzen, oftmals aus Angst, die Karriere zu gefährden.

Andere werden von Gewerkschaften vertreten. Die ein oder andere Samstagsarbeit dürfte von Betriebsräten bzw. Gewerkschaften abgesegnet sein. Womit ein Aufschrei des DGB etwas Heuchlerisches hat. Natürlich gibt es auch diejenigen, die weder eine Gewerkschaft im Rücken haben noch gut qualifiziert sind und die werden oftmals (leider) vom Arbeitgeber lediglich als Manövriermasse gesehen.

Klar ist aber: Die Arbeitswelt ändert sich und zunehmende Flexibilität werden  Beschäftgte und Arbeitgeber leisten müssen. Dann heißt es vielleicht mal: Statt Mittwoch Samstag arbeiten. Oder man nimmt sich den Dienstagnachmittag frei, um Besorgungen zu machen. Die Arbeit wird nachgeholt, vielleicht (O Gott) am Samstag. Das ist für Selbstständige ganz normal. Auch Angestellte werden mehr und mehr wie Selbstständige agieren müssen. Sie werden Unternehmer in eigener Sache. Das kann eine Chance sein, mehr Gestaltungsraum im Job zu bekommen. Und das erhöht tendenziell die Arbeitszufriedenheit. Gleichzeitig nehmen Risiko und Unsicherheiten zu. Eine solche Arbeitswelt kann man natürlich schlecht finden. Doch man sollte diese Entwicklung akzeptieren, so wie das Wetter.

 

Unterschiedliche Realitäten

Heute möchte ich mal auf ein interessantes Interview in unserem Magazin Human Resources Manager verweisen, und zwar mit dem Arbeitszeitexperten Gerhard Bosch, Geschäftsführender Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen. Er spricht darin über die unterschiedlichen Realitäten in Sachen Zeitwohlstand. Auf die Frage, ob die starren Arbeitszeitformen an ihr Ende kommen, sagt er zum Beispiel:

Das ist eine Mär, dass wir überhaupt noch starre Arbeitszeiten haben. Ich kenne die gar nicht mehr. In den Betrieben hat eine stille Revolution stattgefunden, die viel weitergeht als das in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Es gibt in hohem Maße flexible Arbeitszeiten. Und ab und an wird das sogar bis zum Exzess getrieben, mancher arbeitet ohne Ende und der Termindruck wird auf die Beschäftigten abgewälzt.

(…)

Wir haben unterschiedliche Realitäten in Deutschland, was den Zeitwohlstand angeht: Wir haben sozusagen Villenviertel und Elendsviertel. Auf der einen Seite haben Sie Mitarbeiter – häufig in großen Betrieben –, die von flexiblen Arbeitszeitmodellen, verbunden mit einem guten Gehalt, profitieren. Diese Beschäftigten können sich die Flexibilität erlauben, weil sie auch mit kürzeren Arbeitszeiten über die Runden kommen. Das ist beispielsweise häufig so bei Banken, Versicherungen und im öffentlichen Dienst. Da hat sich viel getan. Man versucht Mitarbeiter unter anderem über flexible Arbeitszeiten zu binden und zu locken.
Auf der anderen Seite haben wir Bereiche, in denen der Kostendruck und die Kurzfristigkeit enorm sind und die Beschäftigten im Grunde keine geregelten, sondern schlicht sehr lange Arbeitszeiten haben. Umso länger man allerdings arbeitet, desto unflexibler wird das Zeitkorsett.