Archiv der Kategorie: Führung

Die 10 meistgelesenen Sätze von oder über HR

Kennen Sie das? Sie lesen oder hören einen Satz und denken: Schon wieder, schon wieder dieser Satz über Personaler, Führung oder Organisationen – auf einer Tagung, auf einem Kongress, auf Twitter oder Facebook oder in einem Gespräch. Mir erging es manchmal so in meiner Zeit als Chefredakteur des Human Resources Manager. Weshalb ich irgendwann mal eine Liste anlegen musste: Die Top 10 der meistgelesenen beziehungsweise meistgehörten Sätze von oder über HR. Natürlich super subjektiv. Was sind für Sie die häufigsten Aussagen? 

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Acht Wünsche an die Personaler

Wie Sie vielleicht wissen, bin ich Chefredakteur des Magazins Human Resources Manager. Ich veröffentliche bislang also auf zwei Portalen. Zukünftig werde ich meine Texte aber stärker hier auf meinem privaten Blog publizieren und auch den ein oder anderen älteren Text, der mal auf der Onlineseite des Human Resources Manager erschienen ist, nochmal hier veröffentlichen. Den Anfang machen die „Acht Wünsche an die Personaler“, die ich im Nachgang zu unserer Blogparade „Was hat HR mit der verdammten digitalen Transformation zu tun“ geschrieben habe. Wobei der Text eher als Inspiration denn als Aufforderung zu verstehen ist. 

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Keine Frage des Geschlechts

Nachdem es am Freitag hieß, dass Marion Schick die Telekom verlässt, meldete Handelsblatt am Sonnabend, dass der Automobilzulieferer Continental den Vertrag von Elke Strathmann nicht verlängern wird. Beide Frauen müssen ihren HR-Vorstandsposten in einem DAX-Konzern räumen. Dass sie, wie zum Beispiel auch Angelika Dammann bei SAP, gescheitert sind, ist allerdings keine Frage des Geschlechts. Auch Männer hätten es schwer gehabt, wenn sie als Branchenfremde gleich auf der ersten Ebene eingestiegen wären. Und Branchenfremde waren beide Frauen. Bevor sie Personalchefin wurde, war Schick zuvor Ministerin in Baden-Württemberg. Strathmann kam von Nestlé, einem Konsumgüterkonzern. Der Headhunter Heiner Thorborg hat auf das Problem einmal in einem Interview mit dem Human Resources Manager hingewiesen: Auf der Vorstandsebene „werden leider zu häufig Fehler begangen, wenn man Frauen von draußen holt, die in der Praxis überfordert sind. Ihnen fehlen die notwendigen Qualifikationen, um sich im speziellen Konzernumfeld zu behaupten. Und dann werden sie noch allein gelassen. Wenn jemand beispielsweise aus einer völlig anderen Unternehmenskultur, einer völlig anderen Industrie und ohne Vorstandserfahrung auf die oberste Ebene eines Unternehmens wechselt, ist er oder sie verloren. Das ist geschlechterunabhängig.“

Hinzu kommt natürlich auch noch individuelles Fehlverhalten. Bei Marion Schick gab es unter anderem Kritik am Führungsstil und ihr wurde vorgeworfen, auf die falschen Themen gesetzt zu haben. Auch bei Elke Strathmann gab es wohl „atmosphärische Störungen“. Sie sei zu vielen Männern mit ihrer selbstbewussten Art auf die Füße getreten, heißt es im Handelsblatt. In diesem Punkt spielt wohl dann doch das Geschlecht eine Rolle. Einem Mann wird selbstbewusstes Auftreten in der Regel eher weniger vorgeworfen.