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Der Anekdoten-Erzähler

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Was muss ein Mensch im Internetzeitalter eigentlich noch können? Auf jeden Fall mehr als nur Wissen anzuhäufen, das man auch im Netz finden kann, sagt Gunter Dueck. Der ehemalige Chief Technology Officer von IBM gilt als Vordenker der digitalen Welt. Vor einigen Wochen hatte ich an dieser Stelle über ein Treffen mit „Wild Duck“ geschrieben. Im Human Resources Manager ist nun der Artikel über ihn erschienen: der Anekdoten-Erzähler.

 

Bier mit Gunter Dueck

Querdenker, Vordenker der digitalen Welt, Wild Duck: Das sind nur einige der Namen, die man ihm gegeben hat. Und so viele Namen wie er trägt, in so vielen Wissens- und Fachgebieten bewegt er sich auch. Das muss er. Schließlich hängt alles miteinander zusammen und Gunter Dueck hat sich nicht weniger vorgenommen als die Welt ein bisschen besser zu machen. Vielleicht ist er sogar so etwas wie ein Universalgelehrter. Das muss so sein, schließlich gibt es ja sogar schon eine Reihe mit dem Titel: „Die Welt fragt, Gunter Dueck antwortet.“

Dueck war Mathematik-Professor und lange Jahre bei IBM, zuletzt als Chief Technology Officer. Er beschäftigt sich mit philosophischen Fragen und der Psyche des Menschen. Vor Kurzem ging der 60-Jährige in den Ruhestand und macht jetzt eine Menge Sachen, die ihm Spaß machen: schreiben (vor ein paar Jahren hat er sogar mal einen Vampirroman geschrieben), Vorträge halten, vor allem aber: nachdenken.

Gunter Dueck

Am Donnerstabend hatte ich das Vergnügen mit Gunter Dueck im Estrel-Hotel in Berlin zu sprechen.  Am Freitag hielt er dort im Rahmen des DATEV-Kongresses einen Vortrag. Für die kommende Ausgabe des Magazins Human Resources Manager mit dem Schwerpunkt IT schreibe ich ein Porträt über ihn. Das Gespräch ging länger als gedacht – knapp drei Stunden. Dueck gibt selten kurze Antworten. Es war jedoch sehr unterhaltsam (zudem hatten wir Bier).  Dueck ist ein angenehmer und recht humorvoller Mensch, der zu jedem komplizierten Sachverhalt eine Anekdote zu haben scheint. Wir sprachen unter anderem über schlechte Führung, den Bedeutungszuwachs der Projektarbeit und die Automatisierung von Teilen der Arbeitswelt durch das Internet.

Auf seiner Seite Sinnraum gibt es viel Interessantes über ihn zu lesen. Alle zwei Wochen erscheint eine seiner sehr originellen DailyDueck-Kolumnen. Er hat auch was zu Manfred Spitzer und dessen These von der digitalen Demenz geschrieben: „Digitale Potenz“

In jedem Fall ist Dueck sehr präsent im Netz. Er hat einen Twitter-Account und eine Facebook-Seite. Und auf YouTube kann man ihn auch bewundern.

Hier sein Vortrag auf der re:publica 2011.

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